Mitglied Pikto

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. WEITERE INFORMATIONEN

Ok

Wenn Sie am Erwerb der nachfolgenden Publikationen Interesse haben, dann senden Sie uns bitte eine Mail!

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Alexander J. Schwitanski (Hg.), Anna Siemsen. Aspekte eingreifenden Denkens, Klartext Verlag, Essen 2016. Archiv der Arbeiterjugendbewegung Schriftenreihe Bd. 22.

ISBN: 978-3-8375-16937   //    Preis: 17,95 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der folgenden Revolution machten aus der westfälischen Pastorentochter Anna Siemsen (1882-1951) eine engagierte Pazifistin und Sozialistin. Die Probleme einer dauerhaften Friedensordnung und einer gerechten und mit lebendigem Geist erfüllten Demokratie bearbeitete Siemsen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Liebe zur Literatur, ihres Studiums der Germanistik und ihrer Ausbildung zur Lehrerin. Ihre politischen Ziele waren geprägt von ihrem Glauben an das Wort und die Vernunft und ihre pädagogischen Konzepte wie auch ihr Literaturverständnis waren zutiefst politisch. Der wachsenden Gefahr durch die verschiedenen antidemokratischen und faschistischen Bewegungen Europas stellte sie ihre Vision eines geeinten, föderalen Europas entgegen. Noch aus dem Exil heraus agierte sie in einem weit entfalteten Netzwerk für diese Idee. Die Beiträge in diesem Band beleuchten die unterschiedlichen Aspekte im Leben und Werk Anna Siemsens und zeigen das auf dem öffentlichen Wort beruhende Engagement einer Intellektuellen, die gerade wegen ihrer Überzeugungen in Deutschland ausgegrenzt und fast vergessen wurde.

 

 


 

Kay Schweigmann-Greve, Kurt Löwenstein. Demokratische Erziehung und Gegenwelterfahrung, Hentrich &Hentrich, Berlin 2016.

ISBN: 978-3-95565-153-4   //    Preis: 8,90 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der in Bleckede geborene Kurt Löwenstein (1885-1939) gehört zu den wohl einflussreichsten sozialdemokratischen Schul- und Erziehungspolitikern der Zwischenkriegszeit. Seine eigene. jüdisch-weltliche Schulbildung erhält er in Hannover. in der Davidschen Freischule: am Rabbiner-Seminar kommt ihm jedoch seine Religiosität abhanden. Er gründet die größte laienpädagogische Organisation der Weimarer Republik. die »Kinderfreunde«. In deren Kindergruppen (»Rote Falken«) und selbstverwalteten »Kinderrepubliken« lernen Proletarierkinder Selbstachtung. Kritikfähigkeit und demokratische Formen der Konfliktlösung. In Berlin-Neukölln kann Löwenstein seine Vorstellungen sozialistischer Reformschulpädagogik umsetzen, bis er 1933 fliehen muss. In Frankreich widmet er sich dem Aufbau einer sozialdemokratischen Internationale von Kinder- und Erziehungsorganisationen. Der heutigen IFM-SEI. Im Mai 1939 stirbt Löwenstein im Pariser Exil.

 

 

 


 Kanitz Weiss

Weiss, Heinz: Otto Felix Kanitz. Vom Jüdischen Klosterschüler zum Top-Roten der Zwischenkriegszeit, Wien 2016.

ISBN: 978-3-903113-14-5   //    Preis: 19,95 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Als profunder Kenner der Sozialdemokratie hat sich Prof. Heinz Weiss in seinem neusten Buch einem in unseren Tagen beinahe vergessenen Sozialisten der Zwischenkriegszeit gewidmet:Otto Felix Kanitz. Er war charismatischer Vor-und Querdenker der Partei, galt aber auch manchen in den eigenen sozialdemokratischen Reihen mit seinen "modernen Ideen" wie einer reformierten Pädagogik als Enfant terrible. Kanitz warb erfolgreich im In- und Ausland für die Ideen der Kinderfreunde und veröffentlichte unzählige Beiträge zu diversen sozialdemokratischen Schwerpunktthemen. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere wendete sich jedoch das Blatt und für Kanitz begann ein langer Leidensweg, der im KZ Buchenwald sein schreckliches Ende nahm.

 

 

 


 

 

 Weiss, Heinz: Das rote Schönbrunn. Der Schönbrunner Kreis und die Reformpädagogik der Schönbrunner Schule, Wien 2008.

ISBN: 978-3-902672-03-2   //    Preis: 16,50 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1919 begründeten die Kinderfreunde im Schloss Schönbrunn eine moderne Bildungsstätte für Pädagogen, die "Schönbrunner Schule". Leiter dieses Instituts wurde Otto Felix Kanitz. Die Theorien von Max Adler über die "neuen Menschen", vereint mit den Prinzipiender sozialistischen Erziehung, sollten in der Gemeinschaft verwirklicht und gelebt werden. Damit war der Startschuss zu einer pädagogischen Revolution gegeben. Diese an der Schönbrunner Schule gelehrte Reformpädagogik prägte nicht nr die Zwischenkriegszeit, sondern gilt bis heute in Fachkreisen als Basis für moderne Erziehung.

 

 

 

 


 Kay Schweigmann-Greve, Erich Lindstaedt 1906-1952, Mit Hordentopf und Rucksack, als Funktionär der Arbeiterjugendbewegung in die Bonner Republik, Hannover 2015

Erschienen in der Reihe "Kleine Schriften der Erinnerung", Heft 4, herausgegeben von der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Bildung und Qualifizierung, Städtische Erinnerungskultur Karljosef Kreter und Julia Berlit-Jackstien.

ISBN: 978-3-7752-6172-2   //    Preis: 3,00 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Erich Lindstaedt (1906-1952) war ab 1946 der erste Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken. Abgesehen von knappen Lebensdaten ist über ihn persönlich wenig bekannt. Tagespolitisch hat er sich selten geäußert, zu pädagogischen Fragen gibt es einige Zeugnisse. Dieser Mangel rührt nicht zuletzt daher, dass ein persönlicher Nachlass nicht existiert. Als früherer Funktionär der Arbeiterjugendbewegung in der Zeit der Weimarer Republik und während seines ersten Exils in der Tschechoslowakei, brachte er ab 1945 Kenntnisse und Traditionen der alten Arbeiterjugendbewegung beim Neuaufbau der Sozialistischen Jugendbewegung Deutschlands - Die Falken ein. Gleichzeitig gehörte er zu den entschiedenen Neuerern, die aus der Geschichte Konsequenzen ziehen wollten, ohne sich jedoch vom hergebrachten Verständnis der Rolle der Jugendbewegung innerhalb der Arbeiterbewegung zu lösen. Als Falken-Vorsitzender gestaltete er im von ihm mitgegründeten Bundesjugendring, dessen stellvertretender Vorsitzender er bis zu seinem Tode war, den Aufbau der demokratischen Jugendverbandsarbeit der frühen Bundesrepublik wesentlich mit.

 


70 Jahre Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken in Ostwestfalen-Lippe

Buch und DVD im Set 18,00 Euro statt 20,00 Euro

Karl-Gustav Heidemann, 70 Jahre Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken in Ostwestfalen-Lippe, Verlag für Druckgrafik Hans Gieselmann, Bielefeld 2015.

ISBN: 978-3-923830-94-7   //    Preis: 15,00 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

2015 war für die Falken in Ostwestfalen ein denkwürdiges Jahr. Sie gründeten sich am 11. November 1945, nachdem die Vorgängerorganisationen 1933 verboten wurden. Um dieses Datum angemessen zu würdigen, gründete sich eine Arbeitsgruppe, um die bedeutendsten Aspekte aus 70 Jahren Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken in Ostwestfalen-Lippe in einer Textsammlung zu dokumentieren. Im Archiv der Arbeiterjugendbewegung wurden Akten und Dokumente gesichtet und Daten und Fakten recherchiert. Das Buch richtet sich an verschiedene Falkengenerationen und will sowohl für die Verbandsgeschichte sensibilisieren als auch bei älteren Genoss*innen Erinnerungen an die eigene Falkenzeit in Erinnerung rufen.

 

  

   DVD zu 70 Jahre Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken in Ostwestfalen-Lippe

   Preis: 5,00 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  •     Jubiläumsveranstaltung vom 14.11.2015 in Bielefeld
  •     Die letzte Feier in der linken Baracke Februar 1980 (Kurz- und Langversion)
  •     Rede von Guntram Schneider vom 14.11.2015 auf der Jubiläumsveranstaltung in Bielefeld

 


 

Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Gegen Faschismus und Krieg. Die Auseinandersetzungen sozialdemokratischer Jugendorganisationen mit dem Nationalsozialismus, Klartext Verlag, Essen 2014.

ISBN: 978-3-8375-0943-4   //    Preis: 19,95 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wahlerfolge und Massenanhang verdankte die NSDAP besonders ihrer Attraktivität unter der Jugend. Die junge Generation der bürgerlich konservativen Milieus radikalisierte sich schneller als ihre Eltern, junge und oft arbeitslose Handwerker, Bauern und auch Arbeiter füllten die Reihen der NS Massenorganisationen. Neben der kommunistischen Jugend waren es in erster Linie die Sozialdemokratischen Jugendorganisationen, die der NSDAP seit deren Gründung erbitterten Widerstand leisteten. Jungsozialisten, Sozialistische Arbeiterjugend, Gewerkschafts- und Sportjugend und die Jugendabteilungen des Reichsbanners Schwarz Rot Gold organisierten mehr als 600 000 junge Menschen. Sie sahen vor allem in der Information und Aufklärung, in Demonstrationen und Kundgebungen, vor allem aber in der politischen Erziehung und Bildung, sowie in der Freizeitgestaltung das beste Mittel, um dem Einfluss des Nationalsozialismus unter der Arbeiterjugend entgegenzutreten.

 

 

 


 

 

Alexander Schwitanski (Hg.), "Nie wieder Krieg!". Antimilitarismus und Frieden in der Geschichte der Sozialistischen Jugendinternationale, Archiv der Arbeiterjugendbewegung Schriftenreihe Bd. 21, Klartext Verlag, Essen 2012.

ISBN: 978-3-8375-0744-7    //   Preis: 19,95 Euro  //   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit 1907 sind sozialistische Jugendorganisationen weltweit in einer eigenen Internationale zusammengeschlossen. Der Kampf gegen den Militarismus gehörte zu den wichtigsten Gründungsmotiven - und er blieb ein Leitmotiv ihrer Arbeit im 20. Jahrhundert. Die Beiträge des Bandes beleuchten verschiedene Aspekte dieser friedenspolitischen Geschichte: Sie fragen nach Handlungsmustern und Problemdeutungen sowie nach den Antworten, die die Internationale darauf suchte und gab. Dazu nehmen sie ebenso die Strukturen der Internationale wie auch die politischen Rahmenbedingungen in den Blick, zumal im Vergleich mit anderen Organisationen.

 

 

 

 

 


 

Heinrich Eppe, Ulrich Herrmann (Hg.), Sozialistische Jugend im 20. Jahrhundert. Studien zur Entwicklung und politischen Praxis der Arbeiterjugendbewegung in Deutschland, Juventa Verlag Weinheim und München, 2008.

ISBN: 978-3-7799-1136-4  //  Preis: 15,00 Euro  //  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kurz vor dem Ersten Weltkrieg formierte sich neben der bürgerlichen Jugendbewegung die Arbeiterjugendbewegung in Deutschland. Nicht Wandern und Jugendkultur, sondern der Kampf gegen Bildungsbenachteiligung, gegen schlechte Ausbildungs- und Arbeitsverhältnisse und für politische Bildung und Partizipation waren von Anfang an ihre politischen Themen. Die Sozialistische Jugend Deutschlands bekämpfte die Nazis und ließ sich im geteilten Deutschland nicht von der FDJ/SED einfangen. Sie versteht sich damals wie heute als Speerspitze einer Gesellschaftspolitik für soziale Gerechtigkeit und Mitverantwortung. Die Beiträge des vorliegenden Buches dokumentieren in eindrucksvoller Weise das Engagement und politisch-parlamentarische Wirken besonders der SJD-Die Falken. Ein anregendes Studienbuch mit Materialien für weiterführende Arbeiten.

 

 

 

 

 

 


Stefan Goch, Werner Skrodzki, Im blauen Hemd. Festschrift zum 80-jährigen Bestehen der Sozialistischen Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung in Deutschland. Kleine Geschichte der Gelsenkirchener Falken seit Ende des II. Weltkrieges, Werbung & Grafik GmbH, Köln, 1984.

Preis: 5,00 Euro  // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Anläßlich des 80jährigen Bestehens der sozialistischen Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung gibt die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken im Unterbezirk Gelsenkirchen diese kleine Festschrift heraus. Wir wollen hiermit einen kleinen Teil der Geschichte der organisierten Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung innerhalb der sozialistischen Bewegung beleuchten: nur etwa die halbe Wegstrecke unserer Bewegung und nur begrenzt auf das Gebiet Gelsenkirchens. Wir tun dies in dem Bewußtsein, daß für uns Sozialisten nicht nur die Analyse der Gegenwart und die Entwicklung der Zukunftsperspektiven notwendig sind, sondern auch die Kenntnis der eigenen Geschichte, der gesammelten Erfahrungen und Traditionen; denn nur wer weiß, woher er kommt, kann auch wissen, wohin er gehen muß.“ (…) - Aus dem Grußwort

 

 

 

 

 


 

Birgit Retzlaff, Widerstand der Sozialistischen Jugend in der frühen DDR. Verfolgung, Opposition und Widerstand von Mitgliedern und Freunden der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken in der DDR 1949-1959, Inge-Koch-Verlag, Rostock, 2005.

ISBN: 3-938686-23-5  //  Preis: 12,00 Euro  // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Widerstand in der SBZ/DDR sind mittlerweile zahlreich erschienen. Sie behandeln u. a. den Widerstand aus Gründen der Religionszugehörigkeit, der Parteizugehörigkeit zur Sozialdemokratie, zur CDU oder im Kontext der Entstehung einer oppositionellen Friedensbewegung. Auch zum Thema Jugendwiderstand existieren vereinzelte Publikationen, die sich z. B. mit Studenten, Oberschülern und Lehrlingen beschäftigen. Ebenso sind Erinnerungen und Einzelschicksale damals Jugendlicher, die zu Unrecht inhaftiert wurden, veröffentlicht worden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt existierte jedoch keine zusammenhängende Publikation zur Frage des Widerstands und der Verfolgung von Mitgliedern und Freunden der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken in der DDR. Diese Arbeit bemüht sich, diese Lücke zu füllen.“ - aus der Einleitung

 

 

 

 

 


SJD-Die Falken Unterbezirk Gelsenkirchen, Über den Horizont hinaus, Gelsenkirchen, 1990.

ISBN 3-926734-07-8 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wie jedes Jahr veranstaltete die SJD-Die Falken auch 1988 ein Zeltlager für Jugendliche aus Gelsenkirchen. Aus ihrem Alltag in der Großstadt, geprägt von Industrie und Arbeitslosigkeit, von Schule und Ausbildung, kamen sie in die urwüchsige Landschaft der Ardèche. Natur und Landschaft, im vom Menschen beherrschten Ruhrgebiet nur begrenzt erlebbar, wurden dort zum herausragenden Erfahrungsfeld. Das dreiwöchige Zeltlager bot den TeilnehmerInnen intensives Zusammenleben in Erlebnisräumen an, die teilweise der gesellschaftlichen Realität entgegengesetzt waren. Gegenwelterfahrung wurde möglich. Um Utopie erlebbar zu machen, rückte der Mensch mit seinen geistigen, körperlichen, sinnlichen, sozialen und kulturellen Fähigkeiten in den Mittelpunkt. - aus dem Klappentext

 

 

 


 


Wulf Erdmann, Jochen Zimmer (Hg.), Hundert Jahre Kampf um die freie Natur. Illustrierte Geschichte der Naturfreunde, Klartext Verlag, Essen 1991.

ISBN 3-88474-114-4 // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit hundert Jahren heißt „Liebe zur Natur“ für die Naturfreunde sowohl Kampf für den freien Zugang zur Natur („Freier Zugang zu Seeufern und Wäldern!“) als auch Natur- und Umweltschutz. Daß man Täter und Opfer zugleich war, wurde dem „Touristenverein“ schon um die Jahrhundertwende bewußt: Die grünen Roten entwickelten Modelle eines sanften Umgangs mit Natur und Volkstourismus und im Breiten- und Freizeitsport; sie erprobten neue Formen linker musischer und kultureller Bildung und antiautoritärer Jugendarbeit. Ihr genossenschaftliches Häuserwerk umfaßt heute in der Bundesrepublik über 500 Naturfreundehäuser.  - aus dem Klappentext

 

 

 


 

Bauverein Falkenjugend Gelsenkirchen e. V., Was man von Geld nicht kaufen kann! Stadtteilorientierte Kinder- und Jugendarbeit des Bauvereins Falkenjugend Gelsenkirchen e. V. in vier Jahrzehnten, Wirtz Druck, Datteln, 1997.

ISBN 3-926734-37-x // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In diesem Buch wollen die Autoren den geneigten Leserinnen und Lesern einen Einblick in über 42 Jahre stadtteilorientierte Kinder- und Jugendarbeit des „Bauverein Falkenjugend Gelsenkirchen e. V.“ in Gelsenkirchen vermitteln. Die vorliegende Chronik und Bestandsaufnahme befaßt sich mit dem historischen Hintergrund, der Vereinsgründung und der pädagogischen Arbeit im Wandel der Zeit. Die Autoren stellen die Einrichtungen und die aktuelle pädagogische Arbeit des „Bauvereins“ vor. Inhaltliche Konzepte, der reale pädagogische Alltag und auch Projekte mit ihrem theoretischen Aufbau und der praktischen Umsetzung werden detailliert beschrieben. (…) – aus dem Klappentext

 

 

 

 

 

 


Heinrich Eppe, Datenchronik der deutschen Kinderfreundebewegung 1919-1939, Bonn, 2000.

ISBN 3-926734-52 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde (RAG) gründete sich Anfang der 1920er-Jahre. Ihre Ziele waren es, den autoritären Erziehungskonzepten der damaligen Regelschule, nationalistischem (Alltags-)Denken und sozialer Verwahrlosung proletarischer Kinder entgegenzuwirken. Kurt Löwenstein flankierte das praktische Wirken der RAG, indem er theoretische Schriften zur sozialistischen Erziehung verfasste. Die Kinderfreunde, deren Vorläufer-Organisation um 1908 in Österreich entstanden war, zählten die sogenannten Kinderrepubliken zu ihren jährlichen Höhepunkten. Mitunter fuhren um die 2.000 Arbeiterkinder gemeinsam ins Zeltlager, um die große Idee des Sozialismus im Kleinen einzuüben. Institutionen wie das Lagerparlament vermittelten den Jüngsten ein Gefühl für Demokratie. Heinrich Eppes Datenchronik veranschaulicht das Wirken der Organisation zwischen 1919-1939.

 

 

 

 

 


Stefan Jax, Der Hofgeismarkreis der Jungsozialisten und seine Nachwirkungen in der Weimarer Zeit, Bonn 1999.

ISBN 3-926734-42-6 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Als sich 1992 eine Gruppe junger SPD-Mitglieder in Leipzig als neuer Hofgeismarkreis konstituierte, wurde sie – innerhalb und außerhalb der SPD – scharf kritisiert. (…) Ein immer wieder auftauchendes Motiv des ursprünglichen Hofgeismarkreises war – neben der Frage der Stellung der Sozialdemokratie zu Staat und Nation – auch die Definition des Sozialismus, seine Begründung und Analyse. (…) Gründe hierfür waren der innerparteiliche Zustand der Uneinigkeit, der sich in der unklaren Einschätzung des Konfliktes im Jungsozialismus widerspiegelte sowie die gesellschaftliche und politische Entwicklung Weimars. In dieser Arbeit soll versucht werden, zu klären, inwieweit eine möglicherweise übersteigerte Betonung nationaler Themen (…) wegbereitend für Parteien des rechten politischen Spektrums gewesen sind, und wie die Ideen der Hofgeismarer mit der Einstellung der Sozialdemokratie vereinbar waren.“ – aus der Einleitung

 

 

 

 


Torsten Bo Jørgensen, Das Amerikabild des Sozialdemokratischen Hochschulbundes SHB 1960-1969, Bonn, 2000.

ISBN 3-926734-42-6 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Die allgemeine Wahrnehmung der 60er Jahre vereinfacht sich in diesen Jahren radikal. Zunehmend wird pauschal die Jahreszahl ‚1968‘ mit den dazugehörigen ‚68’ern‘ angeführt, als ob damit alles Wesentliche erfasst wäre. (…) 1968 war keine Zäsur, keine Stunde Null des Protests; den um 1945 Geborenen einen gemeinsamen Stempel aufzudrücken, macht keinen Sinn. In den 60er Jahren vollzogen sich, wie in anderen Jahrzehnten auch, komplexe Entwicklungen, welche die Nachgeborenen nur mit Mühe nachvollziehen können. Am schwersten fällt es, das mentale Klima einer Zeit, den erlebten Wertewandel, die bei bestimmten Gruppen ausgelösten Bewusstseinsschübe nachzuempfinden. Um einen solchen Wertewandel, um wiederholte Bewusstseinsschübe in den 60er Jahren geht es in dieser Arbeit – und zwar in einer Gesellschaftsgruppe und Generation, die als Kerngruppe der „68’er“ gilt: die Studentenschaft der 60er Jahre. (…)“ – aus der Einführung

 

 

 

 


 

Martin Stadelmaier, Zwischen Langemark und Liebknecht. Arbeiterjugend und Politik im I. Weltkrieg. Werbung & Grafik GmbH, Köln, 1986.

Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Erste Weltkrieg bedeutete gerade auch für die Jugendlichen dieser Zeit den bis dato größten Einschnitt und somit die bedeutendste politische Herausforderung ihres Lebens. Durch die Namen Langemark und Liebknecht sind die Pole benannt, zwischen denen sich die Stellung zum Krieg und in der Folge zum wilhelminischen Staat bzw. zur Revolution bewegte. Der kleine Ort in Westflandern wurde zum Fanal für die kriegsbegeisterte, nicht allein nur bürgerliche Jugend. Zu tausenden verbluteten sie im Dienste des deutschen Imperialismus. Karl Liebknecht folgte der Teil der (organisierten) Arbeiterjugend, die konsequent gegen den Krieg und für die revolutionäre Veränderung des wilhelminischen Klassenstaates eintraten. (…) Die vorliegende Schrift macht den Versuch die politischen Aktivitäten von organisierten und nicht-organisierten Arbeiterjugendlichen darzustellen und kritisch zu analysieren. (…) – aus der Vorbemerkung

 

 

 

 


 

Emil Birkert, Am Rande des Zeitgeschehens, Stuttgart 1983.

Preis: 8,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dieses Buch erzählt, wie ein junger Arbeiter von der sozialistischen Idee ergriffen war und die Schicksale und Wandlungen seiner Freunde in sechzig Jahren erlebt hat. Für sie war die sozialistische Idee eine herrliche Vision, "in den Glanz von tausend Sternen gehüllt". Sie bedeutete für sie eine Zukunft in Frieden, demokratischer Verbrüderung und materieller Fülle. Der Glaube an ein golgenes Zeitalter mag als kindliche Naivität anmuten, aber es ist nicht nur ein Vorrecht der Jugend. Von Jesaja und Plato bis zu Saint Simon, Rousseau und Karl Marx bildete er die dynamische Kraft, die alle großen schöpferischen Gedanken über menschliche Dinge bewegte. Jedenfalls hat gerade dieser Glaube der sozialistischen Bewegung jene unwiederstehliche Begeisterung verliehen, die sie bis zu ihrer Krise im Jahre 1914 erfüllte. (aus dem Vorwort)

 

 

 

 


 

Marvin Chlada; Wolfgang Haible (Hg.), Fritz Rück und die Revolution 1918, Berichte und Gedichte aus bewegten Zeiten, Aschaffenburg 1999.

ISBN 3-932710-16-9 // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fritz Rück (1895-1959) hat die Ereignisse der Revolution von 1918/1919 als Revolutionär und kurzzeitiger Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates in Stuttgart miterlebt und mitgestaltet. In seinen Aufzeichnungen analysiert er die Entwicklung von Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie in Deutschland während des Kaiserreichs und schildert die Zuspitzung der Konflikte bis zum Ausbruch der Novemberrevolution. Er berichtet von den Zielen und aktionen der Revolutionäre und vom Scheitern der Revolution, worin bereits der anfang vom Ende der Weimarer Republik aufschimmerte.

 

 

 

 


 

Atom Express (Hg.), ...und auch nicht anderswo!, Die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, Göttingen 1997.

ISBN 3-89533-186-4  // Preis: 8,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit 25 Jahren steht die lachende Sonne als Symbol für den phantasievollen Widerstand gegen Atomanlagen und für ein neues Umweltbewusstsein. Dieser Text-Bild-Band zeichnet ein lebendiges Porträt der anti-AKW-Bewegung: von den Anfängen in Wyhl, über die vielfältogen Protestaktionen in Brokdorf, Grohnde, Gorleben oder Wackersdorf bis zu den Castor-Blockaden. Mit fast 200 Fotos von Günter Zint u.a. sowie Textbeiträgen von Wolfgang Ehmke, Fritz Storim, Reimar Paul, Enno Brand u.a..

 

 

 

 

 


Literatur Initiative Neugieriger Krefelder SchriftstellerInnen e. V., Clowns schweigen zum Abschied, Oer-Erkenschwick, 1992.

ISBN 3-926734-13-2 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Clowns schweigen zum Abschied“ dokumentiert die Differenz zwischen Sprache und Leben in Deutschland. Sei es in der Musik oder in der Literatur, wir wollen uns freischaufeln und Sinneswüsten befeuchten. Wir haben Fäden eingeflochten und versucht, Entwicklungswege und Möglichkeiten zu gehen, zu erschreiben und zu zeichnen. Die geneigten Leserinnen und Leser mögen sich Zeit machen. Werft ruhig mit Eurer Meinung nach uns. Wir nehmen jedes Zeichen auf. – Klappentext

 

 

 

 

 

 

 

 


Tamara Golovtchenko, Kevin Kunde, Katharina Liebs, Christine Swoboda, Den Falken auf der Spur. Ergebnisse der Quellenarbeit eines Bremer Pädagogen im Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Oer-Erkenschwick, 2012.

Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lokale Spurensuche ist spannend. Sie führt die Geschichte des Ortes, an dem man lebt, vor Augen und sie führt mitten hinein in die Erforschung der eigenen historischen Identität. Wir haben sich Jugendliche früher politisch engagiert? Wie sah das soziale und alltägliche Umfeld aus, in dem sie dies taten und sich bewegten. Was waren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen? Über all dieses erfährt man etwas in diesem Heft, über das Bemühen der selbstständigen Recherche, über ihre Erträge und Lücken, aber auch über die Gedanken, die sich Jugendliche heute machen zum politischen Engagement. Das Lernen über Geschichte wird konkret begreifbar in diesem von Tamara Golovtchenko, Kevin Kunde, Katharina Liebs und Christine Swoboda hergestellten Heft, die sich zusammen mit weiteren Schülerinnen und Schülern 2011/12 auf die Suche nach den „Falken“ gemacht haben. (…) – aus dem Vorwort

 

 

 

 

 


Reinhold Lengkeit, „Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt!“ 80 Jahre Sozialdemokratische Jugendbewegung in Duisburg, Duisburg, 1990.

ISBN 3-92 6734 06 X // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Buch skizziert die Geschichte der Duisburger Arbeiter*innenjugendbewegung, als deren Geburtsjahr 1910 gilt. Ausgehend von der „Freien Arbeiterjugend Duisburg“ etablierten sich im Duisburger Raum Organisationen proletarischer Jugendlicher, die – wenn auch unter verschiedenen Namen – den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Zeit wie auch die Phase des NS-Regimes überdauerten. Das Buch beleuchtet insbesondere die pädagogisch-politische Arbeit der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) vor 1933 sowie die Entstehung der SJD-Die Falken nach 1945. Einzelne Kapitel beschäftigten sich mit dem Verhältnis zwischen SPD und SAJ wie auch mit dem Widerstand, den die SAJ gegen das hitlerfaschistische Regime zu leisten imstande war. Auch widmet sich Lengkeit der Falken-Neugründung nach 1945, die er am Beispiel Duisburgs veranschaulicht. Auf diese Weise entsteht eine spannende Zeitreise, die gleichzeitig eine passable Hinführung zur SJD-Die Falken als noch heute wirkendem Kinder- und Jugendverband ist.

 

 

 


Heinrich Eppe & Roland Gröschel (unter Mitarbeit von Gerhard Ebbing), Kleine Chronik der Arbeiterjugendverbände 1945-1985, Werbung & Grafik, Köln, 1987.

ISBN 3-926734-01-9 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In dieser kleinen Chronik werden die Daten von herausragenden Ereignissen und Konferenzen der Arbeiterjugendverbände zwischen 1945 und 1985 chronologisch dargestellt. Berücksichtigt sind die Sozialistische Jugend Deutschlands – „Die Falken“, die Gewerkschaftsjugend, die Naturfreundejugend, die Solidaritätsjugend, die Christliche Arbeiterjugend, der Sozialistische Hochschulbund, der SDS und die SDAJ. Zudem sind einige wichtige jugendpolitische Daten aufgenommen worden. Vollständigkeit hätte den Rahmen einer „kleinen Chronik“ gesprengt. - Klappentext

 

 

Das Archiv der Arbeiterjugendbewegung sucht zum 1. Januar 2018 eine*n Referent*in für historische Jugendbildung.

Das Archiv versteht sich als Dienstleister für die SJD – Die Falken und viele andere Jugendverbände, die historische Forschung sowie allen an den Quellen der Arbeiterjugendbewegung interessierten Personen und ist aktiv in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Die Stelle der Referent*in für historische Jugendbildung ist daher anspruchsvoll und umfasst ein Aufgabenspektrum von:


• Konzeption und Durchführung von Maßnahmen der Jugendbildung;
• Erarbeitung und Weiterentwicklung von Themen- und Zielgruppenkonzeptionen der historischen Jugendbildung;
• Die Beratung bei der Erstellung von Examensarbeiten und Konzepten der außerschulischen Bildung;
• Aus- und Fortbildung ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen;
• Enge Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Gremien;
• Akquise von Drittmitteln und Öffentlichkeitsarbeit;
• Unterstützung der Arbeiten im Archiv.


Voraussetzungen und Qualifikationen für die Stelle sind:
• Kenntnisse in Archivpädagogik oder adäquate Kenntnisse in der Jugendverbandsarbeit/Jugendbildung
• persönlicher und inhaltlicher Bezug zur Geschichte der Arbeiter- und Arbeiterjugendbewegung und entsprechende Kenntnisse;
• ein abgeschlossenes geistes- bzw. sozialwissenschaftliches Studium;
• gute EDV-Kenntnisse, insbesondere in allen gängigen MS-Office-Programmen.

Weitere Informationen zu Bewerbungsfristen, Bewerbungsadresse und Umfang der Stelle können hier abgerufen werden.

 

 


 

Die aktuelle Ausgabe der Archivzeitschrift Mitteilungen zum Thema "Jugendkontakte mit Osteuropa im Spannungsfeld des Kalten Krieges" ist veröffentlicht. Die Mitglieder des Förderkreises "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung" erhalten das Heft kostenlos.

 

Interessierte Leser*innen, die keine Mitgliedschaft im Förderkreis haben, können sich gerne für die Zusendung des Heftes an das Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  wenden. Für einen ersten Überblick stellen wir hier das Inhaltsverzeichnis zur Verfügung.

 

An dieser Stelle sei noch der Hinweis auf einen im Heft gekürzten Beitrag von Dr. Guido Grünewald zum Thema "Pazifisten im Kalten Krieg: Einstellungen, Reaktionen und Verhaltensweisen westdeutscher pazifistischer Akteure in den 1950er und frühen 1960er Jahren" gestattet. Die ausführliche Version des Beitrags konnte aus Platzgründen im Heft leider nicht untergebracht und kann hier als ungekürzter Beitrag nachgelesen werden.

 

 

 

 

Der Vorstand des Förderkreises „Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung“ wurde auf der 19. Mitgliederversammlung des Förderkreises "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung" am 22. Januar 2017 für zwei Jahre gewählt.

 

 

Vorsitz: Dr. Wolfgang Uellenberg van Dawen

 

Der studierte Historiker mit Schwerpunkt auf der Geschichte der Arbeiter-und Arbeiterjugendbewegung war Gründungsmitglied des Förderkreises. Sein Anliegen ist es, einen engen Kontakt zum Bundesvorstand der SJD – Die Falken zu halten, um Themen des Verbandes durch das Archiv aus historischer Sicht zu begleiten. Er möchte aktive Mitglieder der Falken aus der jüngeren Generation motivieren, sich mehr in den Förderkreis einbringen, um die Geschichte der Falken seit 1989 stärker aufzuarbeiten. Dies gilt besonders für die Genossinnen und Genossen aus den neuen Bundesländern.

 

 

 

Stellvertretender Vorsitz: Gudrun Probst-Eschke

Die studierte Sonderpädagogin arbeitete als Schulleiterin einer Sprachheilschule in Hamburg und war Mitglied im Bundesvorstand der SJD- Die Falken von 1971- 1976. Ihr großes Interesse gilt der aktiven Mitarbeit an der Planung der Archivtagungen und den Archivgesprächen, sowie der Vernetzung des Förderkreises im Norden Deutschlands.

 

 

 

 

Stellvertretender Vorsitz: Konrad Gilges

Der gelernte Fliesenleger war von 1973-1979 Bundesvorsitzender der SJD – Die Falken. Kurz darauf zog er als SPD-Mitglied für seinen Wahlkreis Köln III in den Bundestag ein und arbeitete dort bis 2002 als Abgeordneter.

Mit seinem Engagement im Förderkreisvorstand unterstützt er maßgeblich die Weiterentwicklung der Arbeit im Archiv.

 

 

 

Beisitz: Dr. Bodo Brücher

Der Erziehungswissenschaftler und Historiker leitete 1976 bis 1991 an der Universität Bielefeld Forschungsprojekte zur Geschichte der sozialistischen Arbeiterjugend- und Erziehungsbewegung. Danach war er weiterhin tätig in der historischen Jugendforschung.

Als Vorsitzender des Förderkreises Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung begleitete er die Arbeit des Archivs von 1982 bis 2004 und unterstützt u.a. aktiv die Gestaltung der Archivgespräche.

 

 

 

 

Beisitz: Michael Dehmlow

Der studierte Sozialpädagoge und Finanzbuchhalter ist nach seiner ehren- und hauptamtlichen Zeit bei den Falken seit 2013 Gewerkschaftssekretär bei ver.di. Seit seinem 14. Lebensjahr ist er Mitglied der Falken, war Bezirksvorsitzender in Hannover, Bildungsreferent und Bundessekretär für Beratung und Vernetzung. Besonders als Beratersekretär hat er die regionale Vielfalt der Sozialistischen Jugend kennen gelernt und die reichhaltige Geschichte dieser Kinder- und Jugendorganisation. Im Vorstand des Archivs möchte er aktiv zum Erhalt der Geschichte und der Vermittlung dieses Wissens beitragen.

 

 

 

Beisitz: Veit Dieterich

Der gelernte Reiseverkehrsmann arbeitet an den Schnittstellen von Tourismus und politischer Bildung. Von 2003-2006 war er Bundesvorsitzender der SJD - Die Falken und engagiert sich heute im Vorstand des Zeltlagerplatz e.V. Berlin-Heiligensee. Er findet, dass das Erzählen der Geschichten der Arbeiterjugendbewegung und daraus zu lernen, uns für die Kämpfe von heute und morgen klüger macht. Dazu möchte er gern mit seiner Vorstandsarbeit beitragen und Falken verschiedener Generationen vor allem im Berliner Umfeld zum Mitmachen  gewinnen.

 

 

 

Beisitz: Hildegard Fuhrmann

Als ehemalige Leiterin des Abendgymnasiums in Köln und langjähriges Vorstandsmitglied im Förderkreis liegen ihre Arbeitsschwerpunkte auf der Unterstützung und Weiterentwicklung der Archivpädagogik sowie der Mitgliedervernetzung.

 

 

Beisitz: Wolfgang Hecht

Der Sozialpädagoge ist seit 1983 Falkenmitglied und hat sich bereits als Mitglied des Berliner Landesvorstandes(1971-1979) mit Jahrestagen des Verbandes beschäftigt und Gedenkstättenfahrten mitorganisiert. Später war er im Vorstand der Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein und des Zeltlagerplatz e.V: Berlin-Heiligensee. Seit längerer Zeit ist er Mitglied der Historischen Kommission der SPD Berlin und wirkt u.a. bei Stolperstein-Aktionen mit. Wolfgang Hecht ist auch Mitorganisator des jährlich stattfindenden Altfalkentreffens in Berlin-Heiligensee.

 

 

 

Beisitz: Barbara Klatzek

Die Diplom- Sozialarbeiterin arbeitet bei der Stadt Köln und war mehrere Jahre F-Ring-Vorsitzende im Bundesverband der SJD-Die Falken. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen auf der Archivpädagogik und der aktiven Mitgliederwerbung – vor allem bei der nachrückenden Generation.

 

 

 

Beisitz: Rainer Kulessa

Der Dipl.-Sozialarbeiter und Kinder- u. Jugendtherapeut trat im Alter von 10 Jahren in die SJD – Die Falken ein. Neben zahlreichen Funktionen (u.a. Gruppenleiter und Vorstandsmitglied im UB Gelsenkirchen) war er von 1975 bis 1981 im Bundesvorstand der SJD - Die Falken. Er arbeitete viele Jahre in der Erziehungsberatung der Stadt Gelsenkirchen. Zudem ist er stellvertretender Vorsitzender des Progressiven Eltern- u. Erzieherverband NRW. Sein Interessensschwerpunkt im Archiv der Arbeiterjugendbewegung ist die Sozialistische Pädagogik.

 

 

Beisitz: Sebastian Merz

Der studierte Mediziner war bis 2016 Landesvorsitzender der SJD - Die Falken im Landesverband Nordrhein-Westfalen und langjähriges Mitglied bei den Kölner Falken. Mit hroßem Interesse verfolgt und begleitet er die Arbeit des Archivs und Förderkreises und zeigt auf, wie sich die Geschichte der Arbeiterjugendbewegung mit den Themen Gesundheit und Medizin verknüpfen lässt.

 

 

 

 

 

Beisitz: Klaus Schäfer

Der Diplom-Pädagoge und ehemalige Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder Jugend, Kultur und Sport Prof. Klaus Schäfer ist seit über 32 Jahren Förderkreismitglied und mit seinen Ratschlägen ein unverzichtbarer Kollege im Vorstand.

 

 Foto: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport NRW

 

 

Beisitz: Dr. Kay Schweigmann-Greve

Als ehemaliger Bezirksvorsitzender der SJD – Die Falken in Hannover und Mitbegründer des dortigen Israel-Arbeitskreises der Falken ist der studierte Volljurist eine wichtige Bereicherung des Vorstandes. Seit 2003 ist er Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Hannover sowie des Trägervereins der Jüdischen Bibliothek Hannover.

 

 

 

Beisitz: Philipp Schweizer

Der studierte Sozialwissenschaftler arbeitet als Geschäftsführer des Kinder- und Jugendrings Sachsen-Anhalt. Er ist seit 2015 Referent der Kinder-, Jugend- und Bildungspolitischen Kommission im Bundesvorstand der SJD – Die Falken und war bis Februar 2017 viele Jahre deren Landesvorsitzender in Thüringen. Philipp beschäftigt sich seit seiner Jugend intensiv mit der Geschichte der Arbeiter*innen(jugend)bewegung. Sein thematisches Interesse gilt besonders der Diskussion um die sozialistische Erziehung als Kern- und Breitenarbeit sowie der Verbandsgeschichte der späten 1940er und 1950er Jahre.

 

 

 

Beisitz: Gustav Wilden

Die Aktivitäten bei den Falken haben ihm in den 1970er und 1980er Jahren die entscheidenden Einstellungen für sein späteres politisches Engagement gegeben. Zuletzt war Gustav Wilden Geschäftsführer bei ver.di in Düsseldorf. Im Förderkreis des Archivs möchte er insbesondere an der Aufarbeitung des Beitrages der Arbeiterjugendbewegung an der Entspannungspolitik und internationalen Solidaritätsarbeit arbeiten.

So organisierte und gestaltete er maßgeblich die Archivgespräche diesem Thema im 2014 und 2016 mit und wird sich auch weiterhin in die Realisierung dieses Veranstaltungsformates einbringen.

 

 

 

Beisitz: Harald Wirbals

Der studierte Sozialarbeiter und Erziehungswissenschaftler und jetzige selbstständige Supervisor, Coach und Organisationsberater war schon als Jugendlicher Mitglied bei den Falken. Kindergruppenleiter, UB Vorsitzender, RF Ringleiter, Zeltlagerleiter, Mitglied im Bundesausschuss, Mitglied in der Jugend-und Bildungspolitischen Kommission beim Bundesvorstand, Bildungsreferent im Allende Haus und Forschungsprojekteiter: „Das Zeltlager als politisch/pädagogisches Lernfeld“ sind einige seiner Stationen in seiner Falkenbiographie. In seinen Studien beschäftigte er sich mit den Konzepten der sozialistischen Erziehung und der Zeltlagerarbeit. Ihn interessiert in der Archivarbeit insbesondere die vielfältigen pädagogischen und politische Auseinandersetzungen in den siebziger und achziger Jahren.

 

 

 

Koopiertes Vorstandsmitglied: Dr. Heinrich Eppe

Der ehemalige Sekretär im Bundesvorstand der SJD - Die Falken baute nach seiner Tätigkeit als Berater des Parteivorstandes der SPD Ende der 1970er Jahre das Archiv der Arbeiterjugendbewegung maßgeblich mit auf. Er hatte die Leitung des Archivs bis 2006 inne und steht dem Vorstand seitdem mit seinem großen Wissen um die Geschichte der Arbeiterjugendbewegung beratend zur Seite.

 

 

 

 

Koopiertes Vorstandsmitglied: Alma Kleen

(Bundesvorsitzende der SJD – Die Falken seit Mai 2017)

Die Bundesvorsitzende der SJD – Die Falken hat aufgrund ihres Studiums der Fächer Spanisch und Lateinamerikastudien ein besonderes Interesse an den internationalen Soldidaritätsbemühungen der SJD -bDie Falken mit linken Bewegungen und Organisationen Lateinamerikas. Weiterhin ist es ihr durch ihre langjährige Erfahrung in der Gruppen- und Zeltlagerarbeit im Landesverband Brandenburg der SJD - Die Falken ein großes Anliegen, historische Themen wie die Sozialistische Erziehung durch das Archiv in die aktive Kinder- Jugendverbandsarbeit getragen zu wissen. Es geht Alma darum, sozialistische Erziehung nicht nur historisch zu ergründen sondern weiterzuentwickeln und damit Anknüpfungspunkte zwischen aktueller und historischer Praxis zu schaffen.

 

 

 

 

 


 

Wenn Sie am Erwerb der nachfolgenden Publikation Interesse haben, dann senden Sie uns bitte eine Mail! Weitere Publikationen finden Sie hier.

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 Alexander J. Schwitanski (Hg.), Anna Siemsen. Aspekte eingreifenden Denkens, Klartext Verlag, Essen 2016.

Archiv der Arbeiterjugendbewegung Schriftenreihe Bd. 22.

ISBN: 978-3-8375-16937   //    Preis: 17,95 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der folgenden Revolution machten aus der westfälischen Pastorentochter Anna Siemsen (1882-1951) eine engagierte Pazifistin und Sozialistin. Die Probleme einer dauerhaften Friedensordnung und einer gerechten und mit lebendigem Geist erfüllten Demokratie bearbeitete Siemsen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Liebe zur Literatur, ihres Studiums der Germanistik und ihrer Ausbildung zur Lehrerin. Ihre politischen Ziele waren geprägt von ihrem Glauben an das Wort und die Vernunft und ihre pädagogischen Konzepte wie auch ihr Literaturverständnis waren zutiefst politisch. Der wachsenden Gefahr durch die verschiedenen antidemokratischen und faschistischen Bewegungen Europas stellte sie ihre Vision eines geeinten, föderalen Europas entgegen. Noch aus dem Exil heraus agierte sie in einem weit entfalteten Netzwerk für diese Idee. 

Die Beiträge in diesem Band beleuchten die unterschiedlichen Aspekte im Leben und Werk Anna Siemsens und zeigen das auf dem öffentlichen Wort beruhende Engagement einer Intellektuellen, die gerade wegen ihrer Überzeugungen in Deutschland ausgegrenzt und fast vergessen wurde.

 

 

 

Das Archiv der Arbeiterjugendbewegung sucht interessierte und engagierte Studierende der Archiv- bzw. Bibliothekswissenschaft, der Informationswissenschaft oder der Historischen Wissenschaft für ein vier- bis zehnwöchiges Praktikum.  

Wir bieten die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung eigenständige Projekte zu bearbeiten und Schwerpunkte aus einem breiten Tätigkeitsfeld selbst auszuwählen.

 

 

Weiterlesen ...

Eure Ansprechpartnerin rund um die Archivpädagogik ist

Sabine Troitzsch

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Archiv der Arbeiterjugendbewegung (AAJB)
Haardgrenzweg 77
45739 Oer-Erkenschwick

Telefon: +49 2368 55 993
Telefax: +49 2368 59 220


Die pädagogischen Angebote des Archivs der Arbeiterjugendbewegung zielen darauf ab, jungen Menschen Zugänge zu jenen Themen zu verschaffen, die in der Geschichte der organisierten Arbeiterjugendbewegung eine wichtige Rolle spielten. Die Workshops können gemäß den Wünschen unserer Besucher*innen gestaltet werden – sowohl hinsichtlich ihrer zeitlichen Dauer, als auch mit Blick auf bestimmte inhaltliche Schwerpunkte.

Wer etwas erreichen will, muss in Bewegung bleiben. Diese Lehre aus der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung teilen wir ganz und gar. Deshalb packt die Archivpädagogik von Zeit zu Zeit ihre (Workshop-)Köfferchen und bricht in Richtung Sommerzeltlager auf. Da pro Sommer immer nur eine begrenzte Anzahl von Zeltlagerbesuchen möglich ist, empfiehlt es sich, frühzeitig Kontakt zu uns aufzunehmen. Wir bleiben zwischen einem und drei Tagen. Auch tagesweise besuchen wir interessierte Gruppen direkt vor Ort.


Derzeit ist die Archivpädagogik mit insgesamt 17 Seminaren am Start.

Links zu den einzelnen Angeboten findet ihr hier:

Anfänge der Arbeiterjugendbewegung | Antifaschismus der Sozialistischen Arbeiterjugend | Bewegende Geschichte(n) - Geocaching | Demokratie "im Kleinen" | Der Workshop mit den Ecken | Geschichte des Antisemitismus | Koedukation auf der Kippe? | Lasst uns (ge-)denken! | "Nieder mit dem Geistesfusel!"? | Rote in Feldgrau | Rote Sonne, gelber Grund | Schutz den jungen Händen & Köpfen | Singend der Sonn' entgegen | Suchend schreiten wir voran - Schnitzeljagd | United we stand, divided we march? | Vergessene Frauen | Was macht Erziehung "sozialistisch"?

 

Uns finden

Zum Seitenanfang