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Ausgabe 2007-2Ausgabe 2007-2

          

Ausgabe 2015-2Ausgabe 2015-2

Die Mitteilungen des Archiv der Arbeiterjugendbewegung gibt es seit das Archiv in Oer- Erkenschwick seine Arbeit aufgenommen hat. Zunächst sind die Mitteilungen als Beilage in der Zeitschrift "Schlaglichter" des Falkenverbandes erschienen.

Die Mitteilungen des Archiv der Arbeiterjugendbewegung gibt es kostenlos für die Förderer*innen und Unterstützer*innen sowohl in der klassischen Papierform nach Hause geschickt als auch im PDF- Format per Email.

Sie möchten die Mitteilungen des Archiv der Arbeiterjugendbewegung näher kennenlernen?

Schicken Sie uns eine Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! des Archiv.

Auszüge aus den Editorials unserer Mitteilungen gibt hier.

     

Titelbild Ausgabe 2010-1Editorial

Wer heute von der Arbeiterjugend spricht, muss vor allem die jungen Migrantinnen und Migranten im Blick haben. In Westdeutschland haben in vielen Städten mehr als ein Drittel der jungen Menschen einen Migrationshintergrund. Und es sind vor allem diese Jugendlichen, die die Haupt-, Real- und Gesamtschulen besuchen und deren Lebensweg von der Schule in eine Berufsausbildung und nur zu einem geringen Teil in ein Hochschulstudium mündet. Unter Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist zudem die Zahl derer, die keinen Hauptschulabschluss bekommen, mit 18 Prozent doppelt so hoch wie bei Jugendlichen ohne Migrationshintergrund.

Der Übergang von jungen Migrantinnen und Migranten in die Ausbildung gestaltet sich oft noch schwieriger. Die Ursachen sind vielfältig: Viele Migrantinnen und Migranten wurden in den sechziger und siebziger Jahren als Arbeitskräfte für die Industrie und für einfache Dienstleistungen angeheuert. Aber gerade deren Arbeitsplätze wurden abgebaut oder werden heute so schlecht bezahlt, dass gerade sie von Armut und damit auch mangelnden Bildungschancen in unserem Bildungssystem besonders betroffen sind.

Titelbild 2009-IIEditorial

Was ist eine Internationale und wie wird eine Internationale gelebt – wohlgemerkt nicht »Die Internationale« – sondern ein Zusammenschluss von nationalen Organisationen, in unserem Falle sozialistischer Kinder- und Jugendorganisationen? Diese Frage war schon bei der historischen Aufarbeitung der Geschichte der IUSY bzw. der SJI schwierig zu beantworten. Dabei verfügte sie trotz aller Schwächen über eine nicht unbeträchtliche Unterstützung durch die sozialistischen Parteien und einige auch national handlungsfähige Jugendorganisationen.

 Aber die Geschichte der IFM/SEI darzustellen, würde noch schwieriger werden: Ihre Aktivitäten bestanden vor allem in den internationalen Camps und den ihnen vorausgehenden und folgenden Kon gres - sen und Gremiensitzungen. Dabei war ihre finanzielle und personelle Ausstattung gelinde gesagt unzureichend. Dennoch ist es gelungen eine lebendige und anschauliche Darstellung der IFM-Geschichte herzustellen: Wie in einem Mosaik fügten sich die Referate und Diskussionen auf der Archivtagung im Oktober zusammen.

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