Mitglied Pikto

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.

Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. WEITERE INFORMATIONEN

Ok

 

Unsere interaktive Website Demokratie erLeben ist online! Die Seite lädt zu einer Reise in die Vergangenheit der 1920er Jahre ein: Die Arbeiterkinder Karl, Anna und Gerda sind mit ihren Ortsgruppen der Roten Falken auf dem Weg in die Kinderrepublik. Mit vielen anderen Kindern und Jugendlichen aus der Arbeiter*innenjugendbewegung verbringen sie ihre Ferien in dem Zeltlager. In kurzen Filmen und anhand zahlreicher Fotos lernt man die Lebensbedingungen der drei Arbeiterkinder kennen und erfährt wie sich die Arbeiter*innenjugendbewegung vor Ort und im Zeltlager organisierte. 

Die fiktive Geschichte basiert auf den Quellen zu den Kinderrepubliken der Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde. Die Arbeitsgemeinschaft wurde 1923 als sozialistische Erziehungsorganisation gegründet; sie organisierte 1927 die erste Kinderrepublik auf Gut Seekamp bei Kiel. Hier sollten die Kinder durch Selbstverwaltung demokratische Strukturen kennenlernen und eine solidarische Gemeinschaft erleben, die sich für eine bessere Zukunft der Arbeiterklasse einsetzt. 

Die Website wurde durch das Projektteam von Anne Mühlich und Gerd Müller im Rahmen eines Stipendiums des Kultur-Hackathons Coding da Vinci gemeinsam mit dem Archiv realisiert. 

 

Am 28. und 29. August 2020 findet der erste Forschungsworkshop "Arbeit-Jugend-Bewegung" im Archiv der Arbeiterjugendbewegung in Oer-Erkenschwick statt. Von Bachelor-Studierenden bis zu Postdoktorand*innen sind in unserem Kreise all jene willkommen, die ein ausgewiesenes Interesse an den Verflechtungen von Arbeitermilieu, Jugend und sozialen Bewegungen haben, sich insbesondere mit (arbeiter)jugendkulturellen Praktiken, ihren Kontinuitäten und Wandlungen seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert auseinandersetzen und/oder mit Quellen aus dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung arbeiten.

Der transdisziplinär angelegte Forschungsworkshop soll die Möglichkeit bieten, sich untereinander zu vernetzen, den Stand der Forschungsarbeiten zu präsentieren, Fragestellungen und Problematiken zu diskutieren und Anregungen zur weiteren Forschung mitzunehmen. Das Format umfasst eine Kurzpräsentation des Forschungsthemas sowie die anschließende Diskussion eines zuvor eingereichten Abstracts (rund 6.000 Zeichen inkl. Leerzeichen). Diese Abstracts werden im Anschluss an den Forschungsworkshop - ggfs. nach redaktioneller Bearbeitung - in unserer zwei Mal jährlich erscheinenden Zeitschrift "Mitteilungen" des Archivs der Arbeiterjugendbewegung veröffentlicht.

Der Workshop findet vom 28. bis 29. August 2020 in den Räumlichkeiten des Archivs der Arbeiterjugendbewegung statt. Unterstützt wird der Forschungsworkshop vom Förderkreis "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung". Für Übernachtung und Verpflegung fällt eine Pauschale von 35,- EUR pro Person an, Reisekosten können nach vorheriger Rücksprache übernommen werden. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Wir behalten uns vor, den Workshop - falls coronabedingt notwendig - digital durchzuführen.

Bei allen Fragen rund um den Forschungsworkshop "Arbeit-Jugend-Bewegung" und für eine verbindliche Anmeldung mit einigen Worten zum Forschungsprojekt (ACHTUNG: verlängerte Anmeldefrist: 31. Juli 2020) wendet euch bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Umschlag Mitteilungen 2020 I

Die neuen Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung sind da! Die aktuellste Ausgabe widmet sich dem Thema "Jugend auf den Barrikaden - gegen Ausbeutung und Selbstbestimmung"

Mitglieder des Förderkreises "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung" erhaltet die zwei Mal jährlich erscheinenden Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung automatisch per Post oder E-Mail.

Allen anderen stellen wir die Mitteilungen gerne als PDF gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro bzw. als gedrucktes Exemplar für 5 Euro (inkl. Versandkostenpauschale) zur Verfügung. Hierzu genügt eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Viel Freude bei der Lektüre!

 


Die pädagogischen Angebote des Archivs der Arbeiterjugendbewegung möchten auf die Vergangenheit der Arbeiter*innenjugendbewegung neugierig machen und vielfältige Zugänge zur Geschichte ermöglichen.

Wir bieten Archivführungen und Workshops an. Alle Angebote können gemäß den Wünschen unserer Besucher*innen gestaltet werden – sowohl hinsichtlich ihrer zeitlichen Dauer, als auch mit Blick auf bestimmte inhaltliche Schwerpunkte.

Ob Ausstellung, Projekttag oder Buchprojekt: Wir begleiten gerne bei der Realisierung eigener Geschichtsprojekte.

Wer etwas erreichen will, muss in Bewegung bleiben. Diese Lehre aus der Geschichte der Arbeiter*innenbewegung teilen wir ganz und gar. Deshalb packt die Archivpädagogik von Zeit zu Zeit ihre (Workshop-)Köfferchen und besucht die interessierten Gruppen auch im Zeltlager, im Jugendzentrum, in der Schule oder an der Uni.

Wir unterstützen auch bei bei der Teilnahme an Geschichtswettbewerben, wie beispielsweise dem Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.


Mehr Informationen zu unseren Workshop finden sich hier:

Anfänge der Arbeiterjugendbewegung | Antifaschismus der Sozialistischen Arbeiterjugend | Bewegende Geschichte(n) - Geocaching | Demokratie "im Kleinen" | Der Workshop mit den Ecken | Geschichte des Antisemitismus | Koedukation auf der Kippe? | Lasst uns (ge-)denken! | "Nieder mit dem Geistesfusel!"? | Rote in Feldgrau | Rote Sonne, gelber Grund | Schutz den jungen Händen & Köpfen | Singend der Sonn' entgegen | Suchend schreiten wir voran - Schnitzeljagd | United we stand, divided we march? | Vergessene Frauen | Was macht Erziehung "sozialistisch"?

Kleinformate 62 21 mittel

 Kleinformate 62 71 mittel

Demokratie erLeben

Im Rahmen des Kulturhackathons Coding da Vinci NRW entwickelten das Team von Anne Mühlich und Gerd Müller im Dezember 2019 ein Spiel zur Geschichte der Kinderrepubliken in den 1920er Jahren. Auf einer interaktiven Website kann man die Arbeiterkinder Karl und Anna auf ihrem Weg in ein Zeltlager begleiten und muss dafür Karten lesen, Rucksäcke packen und Memory spielen. Zur Website mit dem Spiel gelangt ihr hier: Demokratie erLeben

 

Das Archiv der Arbeiterjugendbewegung ist ab dem 4. Mai 2020 wieder von montags bis freitags zu den regulären Öffnungszeiten von 9-16 Uhr erreichbar. Wir kümmern uns in diesem Zeitraum gern um Ihre/Eure Anliegen - telefonisch unter: 02368-55993 sowie per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Der Lesesaal öffnet für Nutzer*innen ab dem 11. Mai 2020 von montags bis freitags mit verkürzten Öffnungszeiten von 10-15 Uhr. Eine Nutzung ist ausschließlich nach vorheriger Voranmeldung im Archiv der Arbeiterjugendbewegung möglich. Zu unser aller Schutz sind für die Nutzung einige Sicherheits- und Hygienebestimmungen einzuhalten, die wir Ihnen/Euch bei der Voranmeldung mitteilen.

Das Team vom Archiv der Arbeiterjugendbewegung wünscht allen gute Gesundheit in diesen verrückten Zeiten!

Derzeit sind wir inmitten der Produktion der neuesten Mitteilungen aus dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung, die im Juni 2020 erscheinen werden.

Entstanden sind die Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung als Beilage zur Zeitschrift Schlaglichter der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken im Jahre 1983. Sukzessive erweiterten sich Themenvielfalt, Umfang und Leser*innenkreis der Mitteilungen – seit 2007 erscheint die Zeitschrift als eigenständiges Druckwerk mit dem Ziel der Sichtbarmachung und Vermittlung von Inhalten aus dem Archiv und zur Geschichte der Arbeiter*innenjugendbewegung. Das inhaltliche Spektrum reicht von Forschungen zur Arbeiter*innenjugendbewegung in Aufsätzen, Tagungsberichten und Rezensionen über die Vorstellung von Archivalien und Arbeitsbereichen des Archivs bis hin zu aktuelleren Themen und Veranstaltungen aus dem Umkreis der Arbeiter*innen(jugend)bewegung mit historischem Bezug.

Überdies verstehen sich die Mitteilungen als zentrales Kommunikationsmedium und Bindeglied des Archivs der Arbeiterjugendbewegung und des Förderkreises „Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung“. Alle Förderkreismitglieder erhalten automatisch zwei Mal jährlich die Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung per Post bzw. per E-Mail. Darüber hinaus kann die aktuellste Ausgabe von Interessierten gegen eine Schutzgebühr von 5,00 Euro direkt über das Archiv der Arbeiterjugendbewegung (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) erworben werden - ältere Ausgaben stehen überdies zum Download auf unserer Homepage bereit.

Um die Wartezeit auf die Mitteilungen 2020-I zu verkürzen, stellen wir euch die Mitteilungen 2019-I ab jetzt als Download zur Verfügung. Viel Freude bei der Lektüre!

 

 

Wenn Sie am Erwerb der nachfolgenden Publikationen Interesse haben, dann senden Sie uns bitte eine Mail!

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 Alexander J. Schwitanski (Hg.), Anna Siemsen. Aspekte eingreifenden Denkens, Klartext Verlag, Essen 2016. Archiv der Arbeiterjugendbewegung Schriftenreihe Bd. 22.

ISBN: 978-3-8375-16937   //    Preis: 17,95 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Erfahrung des Ersten Weltkriegs und der folgenden Revolution machten aus der westfälischen Pastorentochter Anna Siemsen (1882-1951) eine engagierte Pazifistin und Sozialistin. Die Probleme einer dauerhaften Friedensordnung und einer gerechten und mit lebendigem Geist erfüllten Demokratie bearbeitete Siemsen vor dem Hintergrund ihrer eigenen Liebe zur Literatur, ihres Studiums der Germanistik und ihrer Ausbildung zur Lehrerin. Ihre politischen Ziele waren geprägt von ihrem Glauben an das Wort und die Vernunft und ihre pädagogischen Konzepte wie auch ihr Literaturverständnis waren zutiefst politisch. Der wachsenden Gefahr durch die verschiedenen antidemokratischen und faschistischen Bewegungen Europas stellte sie ihre Vision eines geeinten, föderalen Europas entgegen. Noch aus dem Exil heraus agierte sie in einem weit entfalteten Netzwerk für diese Idee. Die Beiträge in diesem Band beleuchten die unterschiedlichen Aspekte im Leben und Werk Anna Siemsens und zeigen das auf dem öffentlichen Wort beruhende Engagement einer Intellektuellen, die gerade wegen ihrer Überzeugungen in Deutschland ausgegrenzt und fast vergessen wurde.

 

 


 

Kay Schweigmann-Greve, Kurt Löwenstein. Demokratische Erziehung und Gegenwelterfahrung, Hentrich &Hentrich, Berlin 2016.

ISBN: 978-3-95565-153-4   //    Preis: 8,90 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der in Bleckede geborene Kurt Löwenstein (1885-1939) gehört zu den wohl einflussreichsten sozialdemokratischen Schul- und Erziehungspolitikern der Zwischenkriegszeit. Seine eigene. jüdisch-weltliche Schulbildung erhält er in Hannover. in der Davidschen Freischule: am Rabbiner-Seminar kommt ihm jedoch seine Religiosität abhanden. Er gründet die größte laienpädagogische Organisation der Weimarer Republik. die »Kinderfreunde«. In deren Kindergruppen (»Rote Falken«) und selbstverwalteten »Kinderrepubliken« lernen Proletarierkinder Selbstachtung. Kritikfähigkeit und demokratische Formen der Konfliktlösung. In Berlin-Neukölln kann Löwenstein seine Vorstellungen sozialistischer Reformschulpädagogik umsetzen, bis er 1933 fliehen muss. In Frankreich widmet er sich dem Aufbau einer sozialdemokratischen Internationale von Kinder- und Erziehungsorganisationen. Der heutigen IFM-SEI. Im Mai 1939 stirbt Löwenstein im Pariser Exil.

 

 

 


 Kanitz Weiss

Weiss, Heinz: Otto Felix Kanitz. Vom Jüdischen Klosterschüler zum Top-Roten der Zwischenkriegszeit, Wien 2016.

ISBN: 978-3-903113-14-5   //    Preis: 24,90 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Als profunder Kenner der Sozialdemokratie hat sich Prof. Heinz Weiss in seinem neusten Buch einem in unseren Tagen beinahe vergessenen Sozialisten der Zwischenkriegszeit gewidmet:Otto Felix Kanitz. Er war charismatischer Vor-und Querdenker der Partei, galt aber auch manchen in den eigenen sozialdemokratischen Reihen mit seinen "modernen Ideen" wie einer reformierten Pädagogik als Enfant terrible. Kanitz warb erfolgreich im In- und Ausland für die Ideen der Kinderfreunde und veröffentlichte unzählige Beiträge zu diversen sozialdemokratischen Schwerpunktthemen. Auf dem Höhepunkt seiner politischen Karriere wendete sich jedoch das Blatt und für Kanitz begann ein langer Leidensweg, der im KZ Buchenwald sein schreckliches Ende nahm.

 

 

 


 

 

 Weiss, Heinz: Das rote Schönbrunn. Der Schönbrunner Kreis und die Reformpädagogik der Schönbrunner Schule, Wien 2008.

ISBN: 978-3-902672-03-2   //    Preis: 16,50 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

1919 begründeten die Kinderfreunde im Schloss Schönbrunn eine moderne Bildungsstätte für Pädagogen, die "Schönbrunner Schule". Leiter dieses Instituts wurde Otto Felix Kanitz. Die Theorien von Max Adler über die "neuen Menschen", vereint mit den Prinzipiender sozialistischen Erziehung, sollten in der Gemeinschaft verwirklicht und gelebt werden. Damit war der Startschuss zu einer pädagogischen Revolution gegeben. Diese an der Schönbrunner Schule gelehrte Reformpädagogik prägte nicht nr die Zwischenkriegszeit, sondern gilt bis heute in Fachkreisen als Basis für moderne Erziehung.

 

 

 

 


 Kay Schweigmann-Greve, Erich Lindstaedt 1906-1952, Mit Hordentopf und Rucksack, als Funktionär der Arbeiterjugendbewegung in die Bonner Republik, Hannover 2015

Erschienen in der Reihe "Kleine Schriften der Erinnerung", Heft 4, herausgegeben von der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Bildung und Qualifizierung, Städtische Erinnerungskultur Karljosef Kreter und Julia Berlit-Jackstien.

ISBN: 978-3-7752-6172-2   //    Preis: 3,00 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Erich Lindstaedt (1906-1952) war ab 1946 der erste Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken. Abgesehen von knappen Lebensdaten ist über ihn persönlich wenig bekannt. Tagespolitisch hat er sich selten geäußert, zu pädagogischen Fragen gibt es einige Zeugnisse. Dieser Mangel rührt nicht zuletzt daher, dass ein persönlicher Nachlass nicht existiert. Als früherer Funktionär der Arbeiterjugendbewegung in der Zeit der Weimarer Republik und während seines ersten Exils in der Tschechoslowakei, brachte er ab 1945 Kenntnisse und Traditionen der alten Arbeiterjugendbewegung beim Neuaufbau der Sozialistischen Jugendbewegung Deutschlands - Die Falken ein. Gleichzeitig gehörte er zu den entschiedenen Neuerern, die aus der Geschichte Konsequenzen ziehen wollten, ohne sich jedoch vom hergebrachten Verständnis der Rolle der Jugendbewegung innerhalb der Arbeiterbewegung zu lösen. Als Falken-Vorsitzender gestaltete er im von ihm mitgegründeten Bundesjugendring, dessen stellvertretender Vorsitzender er bis zu seinem Tode war, den Aufbau der demokratischen Jugendverbandsarbeit der frühen Bundesrepublik wesentlich mit.

 


70 Jahre Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken in Ostwestfalen-Lippe

Buch und DVD im Set 18,00 Euro statt 20,00 Euro

Karl-Gustav Heidemann, 70 Jahre Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken in Ostwestfalen-Lippe, Verlag für Druckgrafik Hans Gieselmann, Bielefeld 2015.

ISBN: 978-3-923830-94-7   //    Preis: 15,00 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

2015 war für die Falken in Ostwestfalen ein denkwürdiges Jahr. Sie gründeten sich am 11. November 1945, nachdem die Vorgängerorganisationen 1933 verboten wurden. Um dieses Datum angemessen zu würdigen, gründete sich eine Arbeitsgruppe, um die bedeutendsten Aspekte aus 70 Jahren Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken in Ostwestfalen-Lippe in einer Textsammlung zu dokumentieren. Im Archiv der Arbeiterjugendbewegung wurden Akten und Dokumente gesichtet und Daten und Fakten recherchiert. Das Buch richtet sich an verschiedene Falkengenerationen und will sowohl für die Verbandsgeschichte sensibilisieren als auch bei älteren Genoss*innen Erinnerungen an die eigene Falkenzeit in Erinnerung rufen.

 

  

   DVD zu 70 Jahre Sozialistische Jugend Deutschlands - Die Falken in Ostwestfalen-Lippe

   Preis: 5,00 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  •     Jubiläumsveranstaltung vom 14.11.2015 in Bielefeld
  •     Die letzte Feier in der linken Baracke Februar 1980 (Kurz- und Langversion)
  •     Rede von Guntram Schneider vom 14.11.2015 auf der Jubiläumsveranstaltung in Bielefeld

 


 

Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Gegen Faschismus und Krieg. Die Auseinandersetzungen sozialdemokratischer Jugendorganisationen mit dem Nationalsozialismus, Klartext Verlag, Essen 2014.

ISBN: 978-3-8375-0943-4   //    Preis: 19,95 Euro   //    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wahlerfolge und Massenanhang verdankte die NSDAP besonders ihrer Attraktivität unter der Jugend. Die junge Generation der bürgerlich konservativen Milieus radikalisierte sich schneller als ihre Eltern, junge und oft arbeitslose Handwerker, Bauern und auch Arbeiter füllten die Reihen der NS Massenorganisationen. Neben der kommunistischen Jugend waren es in erster Linie die Sozialdemokratischen Jugendorganisationen, die der NSDAP seit deren Gründung erbitterten Widerstand leisteten. Jungsozialisten, Sozialistische Arbeiterjugend, Gewerkschafts- und Sportjugend und die Jugendabteilungen des Reichsbanners Schwarz Rot Gold organisierten mehr als 600 000 junge Menschen. Sie sahen vor allem in der Information und Aufklärung, in Demonstrationen und Kundgebungen, vor allem aber in der politischen Erziehung und Bildung, sowie in der Freizeitgestaltung das beste Mittel, um dem Einfluss des Nationalsozialismus unter der Arbeiterjugend entgegenzutreten.

 

 

 


 

 

Alexander Schwitanski (Hg.), "Nie wieder Krieg!". Antimilitarismus und Frieden in der Geschichte der Sozialistischen Jugendinternationale, Archiv der Arbeiterjugendbewegung Schriftenreihe Bd. 21, Klartext Verlag, Essen 2012.

ISBN: 978-3-8375-0744-7    //   Preis: 19,95 Euro  //   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit 1907 sind sozialistische Jugendorganisationen weltweit in einer eigenen Internationale zusammengeschlossen. Der Kampf gegen den Militarismus gehörte zu den wichtigsten Gründungsmotiven - und er blieb ein Leitmotiv ihrer Arbeit im 20. Jahrhundert. Die Beiträge des Bandes beleuchten verschiedene Aspekte dieser friedenspolitischen Geschichte: Sie fragen nach Handlungsmustern und Problemdeutungen sowie nach den Antworten, die die Internationale darauf suchte und gab. Dazu nehmen sie ebenso die Strukturen der Internationale wie auch die politischen Rahmenbedingungen in den Blick, zumal im Vergleich mit anderen Organisationen.

 

 

 

 

 


   Stefan Goch, Werner Skrodzki, Im blauen Hemd. Festschrift zum 80-jährigen Bestehen der Sozialistischen Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung in Deutschland. Kleine Geschichte der Gelsenkirchener Falken seit Ende des II. Weltkrieges, Werbung & Grafik GmbH, Köln, 1984.

Preis: 5,00 Euro  // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Anläßlich des 80jährigen Bestehens der sozialistischen Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung gibt die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken im Unterbezirk Gelsenkirchen diese kleine Festschrift heraus. Wir wollen hiermit einen kleinen Teil der Geschichte der organisierten Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung innerhalb der sozialistischen Bewegung beleuchten: nur etwa die halbe Wegstrecke unserer Bewegung und nur begrenzt auf das Gebiet Gelsenkirchens. Wir tun dies in dem Bewußtsein, daß für uns Sozialisten nicht nur die Analyse der Gegenwart und die Entwicklung der Zukunftsperspektiven notwendig sind, sondern auch die Kenntnis der eigenen Geschichte, der gesammelten Erfahrungen und Traditionen; denn nur wer weiß, woher er kommt, kann auch wissen, wohin er gehen muß.“ (…) - Aus dem Grußwort

 

 

 

 

 


 

Birgit Retzlaff, Widerstand der Sozialistischen Jugend in der frühen DDR. Verfolgung, Opposition und Widerstand von Mitgliedern und Freunden der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken in der DDR 1949-1959, Inge-Koch-Verlag, Rostock, 2005.

ISBN: 3-938686-23-5  //  Preis: 12,00 Euro  // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Widerstand in der SBZ/DDR sind mittlerweile zahlreich erschienen. Sie behandeln u. a. den Widerstand aus Gründen der Religionszugehörigkeit, der Parteizugehörigkeit zur Sozialdemokratie, zur CDU oder im Kontext der Entstehung einer oppositionellen Friedensbewegung. Auch zum Thema Jugendwiderstand existieren vereinzelte Publikationen, die sich z. B. mit Studenten, Oberschülern und Lehrlingen beschäftigen. Ebenso sind Erinnerungen und Einzelschicksale damals Jugendlicher, die zu Unrecht inhaftiert wurden, veröffentlicht worden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt existierte jedoch keine zusammenhängende Publikation zur Frage des Widerstands und der Verfolgung von Mitgliedern und Freunden der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken in der DDR. Diese Arbeit bemüht sich, diese Lücke zu füllen.“ - aus der Einleitung

 

 

 

 

 


SJD-Die Falken Unterbezirk Gelsenkirchen, Über den Horizont hinaus, Gelsenkirchen, 1990.

ISBN 3-926734-07-8 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wie jedes Jahr veranstaltete die SJD-Die Falken auch 1988 ein Zeltlager für Jugendliche aus Gelsenkirchen. Aus ihrem Alltag in der Großstadt, geprägt von Industrie und Arbeitslosigkeit, von Schule und Ausbildung, kamen sie in die urwüchsige Landschaft der Ardèche. Natur und Landschaft, im vom Menschen beherrschten Ruhrgebiet nur begrenzt erlebbar, wurden dort zum herausragenden Erfahrungsfeld. Das dreiwöchige Zeltlager bot den TeilnehmerInnen intensives Zusammenleben in Erlebnisräumen an, die teilweise der gesellschaftlichen Realität entgegengesetzt waren. Gegenwelterfahrung wurde möglich. Um Utopie erlebbar zu machen, rückte der Mensch mit seinen geistigen, körperlichen, sinnlichen, sozialen und kulturellen Fähigkeiten in den Mittelpunkt. - aus dem Klappentext

 

 

 


 


Wulf Erdmann, Jochen Zimmer (Hg.), Hundert Jahre Kampf um die freie Natur. Illustrierte Geschichte der Naturfreunde, Klartext Verlag, Essen 1991.

ISBN 3-88474-114-4 // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit hundert Jahren heißt „Liebe zur Natur“ für die Naturfreunde sowohl Kampf für den freien Zugang zur Natur („Freier Zugang zu Seeufern und Wäldern!“) als auch Natur- und Umweltschutz. Daß man Täter und Opfer zugleich war, wurde dem „Touristenverein“ schon um die Jahrhundertwende bewußt: Die grünen Roten entwickelten Modelle eines sanften Umgangs mit Natur und Volkstourismus und im Breiten- und Freizeitsport; sie erprobten neue Formen linker musischer und kultureller Bildung und antiautoritärer Jugendarbeit. Ihr genossenschaftliches Häuserwerk umfaßt heute in der Bundesrepublik über 500 Naturfreundehäuser.  - aus dem Klappentext

 

 

 


 

Bauverein Falkenjugend Gelsenkirchen e. V., Was man von Geld nicht kaufen kann! Stadtteilorientierte Kinder- und Jugendarbeit des Bauvereins Falkenjugend Gelsenkirchen e. V. in vier Jahrzehnten, Wirtz Druck, Datteln, 1997.

ISBN 3-926734-37-x // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In diesem Buch wollen die Autoren den geneigten Leserinnen und Lesern einen Einblick in über 42 Jahre stadtteilorientierte Kinder- und Jugendarbeit des „Bauverein Falkenjugend Gelsenkirchen e. V.“ in Gelsenkirchen vermitteln. Die vorliegende Chronik und Bestandsaufnahme befaßt sich mit dem historischen Hintergrund, der Vereinsgründung und der pädagogischen Arbeit im Wandel der Zeit. Die Autoren stellen die Einrichtungen und die aktuelle pädagogische Arbeit des „Bauvereins“ vor. Inhaltliche Konzepte, der reale pädagogische Alltag und auch Projekte mit ihrem theoretischen Aufbau und der praktischen Umsetzung werden detailliert beschrieben. (…) – aus dem Klappentext

 

 

 

 

 

 


Heinrich Eppe, Datenchronik der deutschen Kinderfreundebewegung 1919-1939, Bonn, 2000.

ISBN 3-926734-52 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Reichsarbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde (RAG) gründete sich Anfang der 1920er-Jahre. Ihre Ziele waren es, den autoritären Erziehungskonzepten der damaligen Regelschule, nationalistischem (Alltags-)Denken und sozialer Verwahrlosung proletarischer Kinder entgegenzuwirken. Kurt Löwenstein flankierte das praktische Wirken der RAG, indem er theoretische Schriften zur sozialistischen Erziehung verfasste. Die Kinderfreunde, deren Vorläufer-Organisation um 1908 in Österreich entstanden war, zählten die sogenannten Kinderrepubliken zu ihren jährlichen Höhepunkten. Mitunter fuhren um die 2.000 Arbeiterkinder gemeinsam ins Zeltlager, um die große Idee des Sozialismus im Kleinen einzuüben. Institutionen wie das Lagerparlament vermittelten den Jüngsten ein Gefühl für Demokratie. Heinrich Eppes Datenchronik veranschaulicht das Wirken der Organisation zwischen 1919-1939.

 

 

 

 

 


Stefan Jax, Der Hofgeismarkreis der Jungsozialisten und seine Nachwirkungen in der Weimarer Zeit, Bonn 1999.

ISBN 3-926734-42-6 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Als sich 1992 eine Gruppe junger SPD-Mitglieder in Leipzig als neuer Hofgeismarkreis konstituierte, wurde sie – innerhalb und außerhalb der SPD – scharf kritisiert. (…) Ein immer wieder auftauchendes Motiv des ursprünglichen Hofgeismarkreises war – neben der Frage der Stellung der Sozialdemokratie zu Staat und Nation – auch die Definition des Sozialismus, seine Begründung und Analyse. (…) Gründe hierfür waren der innerparteiliche Zustand der Uneinigkeit, der sich in der unklaren Einschätzung des Konfliktes im Jungsozialismus widerspiegelte sowie die gesellschaftliche und politische Entwicklung Weimars. In dieser Arbeit soll versucht werden, zu klären, inwieweit eine möglicherweise übersteigerte Betonung nationaler Themen (…) wegbereitend für Parteien des rechten politischen Spektrums gewesen sind, und wie die Ideen der Hofgeismarer mit der Einstellung der Sozialdemokratie vereinbar waren.“ – aus der Einleitung

 

 

 

 


Torsten Bo Jørgensen, Das Amerikabild des Sozialdemokratischen Hochschulbundes SHB 1960-1969, Bonn, 2000.

ISBN 3-926734-42-6 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Die allgemeine Wahrnehmung der 60er Jahre vereinfacht sich in diesen Jahren radikal. Zunehmend wird pauschal die Jahreszahl ‚1968‘ mit den dazugehörigen ‚68’ern‘ angeführt, als ob damit alles Wesentliche erfasst wäre. (…) 1968 war keine Zäsur, keine Stunde Null des Protests; den um 1945 Geborenen einen gemeinsamen Stempel aufzudrücken, macht keinen Sinn. In den 60er Jahren vollzogen sich, wie in anderen Jahrzehnten auch, komplexe Entwicklungen, welche die Nachgeborenen nur mit Mühe nachvollziehen können. Am schwersten fällt es, das mentale Klima einer Zeit, den erlebten Wertewandel, die bei bestimmten Gruppen ausgelösten Bewusstseinsschübe nachzuempfinden. Um einen solchen Wertewandel, um wiederholte Bewusstseinsschübe in den 60er Jahren geht es in dieser Arbeit – und zwar in einer Gesellschaftsgruppe und Generation, die als Kerngruppe der „68’er“ gilt: die Studentenschaft der 60er Jahre. (…)“ – aus der Einführung

 

 

 

 


 

Martin Stadelmaier, Zwischen Langemark und Liebknecht. Arbeiterjugend und Politik im I. Weltkrieg. Werbung & Grafik GmbH, Köln, 1986.

Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Erste Weltkrieg bedeutete gerade auch für die Jugendlichen dieser Zeit den bis dato größten Einschnitt und somit die bedeutendste politische Herausforderung ihres Lebens. Durch die Namen Langemark und Liebknecht sind die Pole benannt, zwischen denen sich die Stellung zum Krieg und in der Folge zum wilhelminischen Staat bzw. zur Revolution bewegte. Der kleine Ort in Westflandern wurde zum Fanal für die kriegsbegeisterte, nicht allein nur bürgerliche Jugend. Zu tausenden verbluteten sie im Dienste des deutschen Imperialismus. Karl Liebknecht folgte der Teil der (organisierten) Arbeiterjugend, die konsequent gegen den Krieg und für die revolutionäre Veränderung des wilhelminischen Klassenstaates eintraten. (…) Die vorliegende Schrift macht den Versuch die politischen Aktivitäten von organisierten und nicht-organisierten Arbeiterjugendlichen darzustellen und kritisch zu analysieren. (…) – aus der Vorbemerkung

 

 

 

 

 


 

Marvin Chlada; Wolfgang Haible (Hg.), Fritz Rück und die Revolution 1918, Berichte und Gedichte aus bewegten Zeiten, Aschaffenburg 1999.

ISBN 3-932710-16-9 // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Fritz Rück (1895-1959) hat die Ereignisse der Revolution von 1918/1919 als Revolutionär und kurzzeitiger Vorsitzender des Arbeiter- und Soldatenrates in Stuttgart miterlebt und mitgestaltet. In seinen Aufzeichnungen analysiert er die Entwicklung von Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie in Deutschland während des Kaiserreichs und schildert die Zuspitzung der Konflikte bis zum Ausbruch der Novemberrevolution. Er berichtet von den Zielen und aktionen der Revolutionäre und vom Scheitern der Revolution, worin bereits der anfang vom Ende der Weimarer Republik aufschimmerte.

 

 

 

 


 

Atom Express (Hg.), ...und auch nicht anderswo!, Die Geschichte der Anti-AKW-Bewegung, Göttingen 1997.

ISBN 3-89533-186-4  // Preis: 8,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Seit 25 Jahren steht die lachende Sonne als Symbol für den phantasievollen Widerstand gegen Atomanlagen und für ein neues Umweltbewusstsein. Dieser Text-Bild-Band zeichnet ein lebendiges Porträt der anti-AKW-Bewegung: von den Anfängen in Wyhl, über die vielfältogen Protestaktionen in Brokdorf, Grohnde, Gorleben oder Wackersdorf bis zu den Castor-Blockaden. Mit fast 200 Fotos von Günter Zint u.a. sowie Textbeiträgen von Wolfgang Ehmke, Fritz Storim, Reimar Paul, Enno Brand u.a..

 

 

 

 

 


Literatur Initiative Neugieriger Krefelder SchriftstellerInnen e. V., Clowns schweigen zum Abschied, Oer-Erkenschwick, 1992.

ISBN 3-926734-13-2 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

„Clowns schweigen zum Abschied“ dokumentiert die Differenz zwischen Sprache und Leben in Deutschland. Sei es in der Musik oder in der Literatur, wir wollen uns freischaufeln und Sinneswüsten befeuchten. Wir haben Fäden eingeflochten und versucht, Entwicklungswege und Möglichkeiten zu gehen, zu erschreiben und zu zeichnen. Die geneigten Leserinnen und Leser mögen sich Zeit machen. Werft ruhig mit Eurer Meinung nach uns. Wir nehmen jedes Zeichen auf. – Klappentext

 

 

 

 

 

 

 

 


Tamara Golovtchenko, Kevin Kunde, Katharina Liebs, Christine Swoboda, Den Falken auf der Spur. Ergebnisse der Quellenarbeit eines Bremer Pädagogen im Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Oer-Erkenschwick, 2012.

Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Lokale Spurensuche ist spannend. Sie führt die Geschichte des Ortes, an dem man lebt, vor Augen und sie führt mitten hinein in die Erforschung der eigenen historischen Identität. Wir haben sich Jugendliche früher politisch engagiert? Wie sah das soziale und alltägliche Umfeld aus, in dem sie dies taten und sich bewegten. Was waren die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen? Über all dieses erfährt man etwas in diesem Heft, über das Bemühen der selbstständigen Recherche, über ihre Erträge und Lücken, aber auch über die Gedanken, die sich Jugendliche heute machen zum politischen Engagement. Das Lernen über Geschichte wird konkret begreifbar in diesem von Tamara Golovtchenko, Kevin Kunde, Katharina Liebs und Christine Swoboda hergestellten Heft, die sich zusammen mit weiteren Schülerinnen und Schülern 2011/12 auf die Suche nach den „Falken“ gemacht haben. (…) – aus dem Vorwort

 

 

 

 

 


Reinhold Lengkeit, „Wir sind das Bauvolk der kommenden Welt!“ 80 Jahre Sozialdemokratische Jugendbewegung in Duisburg, Duisburg, 1990.

ISBN 3-92 6734 06 X // Preis: 5,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Das Buch skizziert die Geschichte der Duisburger Arbeiter*innenjugendbewegung, als deren Geburtsjahr 1910 gilt. Ausgehend von der „Freien Arbeiterjugend Duisburg“ etablierten sich im Duisburger Raum Organisationen proletarischer Jugendlicher, die – wenn auch unter verschiedenen Namen – den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Zeit wie auch die Phase des NS-Regimes überdauerten. Das Buch beleuchtet insbesondere die pädagogisch-politische Arbeit der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) vor 1933 sowie die Entstehung der SJD-Die Falken nach 1945. Einzelne Kapitel beschäftigten sich mit dem Verhältnis zwischen SPD und SAJ wie auch mit dem Widerstand, den die SAJ gegen das hitlerfaschistische Regime zu leisten imstande war. Auch widmet sich Lengkeit der Falken-Neugründung nach 1945, die er am Beispiel Duisburgs veranschaulicht. Auf diese Weise entsteht eine spannende Zeitreise, die gleichzeitig eine passable Hinführung zur SJD-Die Falken als noch heute wirkendem Kinder- und Jugendverband ist.

 

 

 


Heinrich Eppe & Roland Gröschel (unter Mitarbeit von Gerhard Ebbing), Kleine Chronik der Arbeiterjugendverbände 1945-1985, Werbung & Grafik, Köln, 1987.

ISBN 3-926734-01-9 // Preis: 4,00 Euro // Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In dieser kleinen Chronik werden die Daten von herausragenden Ereignissen und Konferenzen der Arbeiterjugendverbände zwischen 1945 und 1985 chronologisch dargestellt. Berücksichtigt sind die Sozialistische Jugend Deutschlands – „Die Falken“, die Gewerkschaftsjugend, die Naturfreundejugend, die Solidaritätsjugend, die Christliche Arbeiterjugend, der Sozialistische Hochschulbund, der SDS und die SDAJ. Zudem sind einige wichtige jugendpolitische Daten aufgenommen worden. Vollständigkeit hätte den Rahmen einer „kleinen Chronik“ gesprengt. - Klappentext

 

 

Jugend auf den Barrikaden - gegen Ausbeutung und Fremdbestimmung

Tagung am 17. und 18. Januar 2020 im Archiv der Arbeiterjugendbewegung

Aktuell gehen junge Menschen auf die Straße, um gegen die Klimapolitik zud protestieren und für einen nachhaltigeren Umgang mit der Umwelt zu kämpfen. Aber: Warum engagieren sie sich? Welche Themen schaffen es auf die Agenda des Protests- und warum? Umwelt und Nachhaltigkeit, Arbeit und Kapitalismus, gesellschaftliche und politische Teilhabe, Antirassismus und Antifaschismus sind zentrale Themen von sozialen Bewegungen - heute wie früher. Auf der Jahrestagung des Archivs der Arbeiterjugendbewegung blicken wir zurück in die 1960er und 1970er Jahre und fragen nach den spezifischen Arbeits-, Lern- und Lebensbedingungen, aus denen heraus, junge Menschen einen Prozess von Selbstbestimmung und Mündigkeit angestoßen und sich aktiv für eine Veränderung der sozialen, kulturellen und/oder politischen Umwelt eingesetzt haben. In wissenschaftlichen Vorträgen, einer Ausstellung zu Protest in der Arbeiter*innenjugendbewegung und Gesprächsforen werden wir uns diesem komplexen Thema nähern.

Tagungsprogramm als PDF

Anmeldung bis zum 03. Januar 2020 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 02368/55993.

 

TAGUNGSPROGRAMM

Freitag, 17. Januar 2020

ab 17.00 Empfang und Anmeldung

18.15 Begrüßung und Eröffnung

Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Köln

Rahmenmoderation: Bärbel van Dawen, Köln

 18.30 Jugend auf den Barrikaden – Quellen aus dem Archiv

Maria Daldrup, Sophie Reinlaßöder, Oer-Erkenschwick

19.30 Ausstellungseröffnung

20:00 ABENDESSEN und Ausklang im Roten Falken

 

Samstag, 18. Januar 2020

9.00 Begrüßung

Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Köln

9.15 'Unruhe in der berufstätigen Jugend' – Proteste zur beruflichen Bildung und jugendkulturellen Abgrenzung

Knud Andresen, Hamburg

10.15 KAFFEEPAUSE

10.45 „Wo bleiben die Lehrlinge?“ GymnasiastInnen und Arbeiterjugendliche in der westdeutschen Jugendzentrumsbewegung der 1970er Jahre

David Templin, Osnabrück

12.00 MITTAGSPAUSE

13.15 Einführung in die Gesprächsforen

Wolfgang Uellenberg-van Dawen, Köln

13.30 Gesprächsforen: Jugend auf den Barrikaden – Rückblicke und Perspektiven

A) Kultur und Soziales: die Jugendzentrumsbewegung

Moderation: Harald Wirbals

B) Arbeit und Ökonomie: die Lehrlingsbewegung

Moderation: Wolfgang Uellenberg-van Dawen

C) Politik und Politisierung: Verbindungen zwischen alter Arbeiter*innenbewegung und Neuer Linke

Moderation: Philipp Schweizer, Frederik Schwieger

16.00 KAFFEE UND KUCHEN

16.30 Abschlussdiskussion: Was wurde aus...?

17.30 Ende der Veranstaltung

 

 

 

Uns finden

Zum Seitenanfang